DIN-Normen geben Sicherheit
Normen geben den Menschen Sicherheit in allen Bereichen des täglichen Lebens, ob im Kinderzimmer, im Straßenverkehr oder beim Sport. Normen schützen Arbeitnehmer in der Industrie, in Büros, in Laboren oder am Bau. Durch Normen können sich neue Technologien schneller am Markt durchsetzen, weil durch die Normung die wesentlichen Fragen der Sicherheit, der Verträglichkeit mit Gesundheit und Umwelt sowie der Gebrauchstauglichkeit und Zuverlässigkeit geklärt sind. Das schafft Vertrauen. Die Aufgabe von Normen ist es somit, den Nutzen technischer Entwicklungen zu maximieren und von ihnen ausgehende Gefährdungen zu minimieren.
Normen im Alltag
Produkte und Dienstleistungen beeinflussen das tägliche Leben von Millionen Verbrauchern. Normen begleiten uns, meistens unbemerkt, ein Leben lang. Von Säuglingsartikeln, Kinderspielzeug, Schulranzen und Sprachreisen über Möbelumzugsdienste, Bauwesen, Kraftfahrzeuge, Finanzdienstleistungen und Marktforschung bis hin zu Lebensmitteln, Umweltschutz, Medizin und betreutem Wohnen - Normen sind im Anwendungsbereich jedes Einzelnen allgegenwärtig. Ohne Normen würde der A4-Bogen nicht in den Drucker, die CD-ROM nicht in den Computer, der Tankstutzen nicht in den Wagen und die Schraube nicht zur Mutter passen. Und wahrscheinlich würde man die Treppen eher hochstolpern als -gehen.
DIN: International, marktorientiert, innovativ
Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. erarbeitet Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Das DIN ist privatwirtschaftlich organisiert mit dem rechtlichen Status eines gemeinnützigen Vereins. Der Geschäftssitz ist seit 1917 in Berlin. Die Mitglieder des DIN sind Unternehmen, Verbände, Behörden und andere Institutionen aus Industrie, Handel, Handwerk und Wissenschaft.
Die Hauptaufgabe des DIN besteht darin, gemeinsam mit Vertretern der interessierten Kreise konsensbasierte Normen markt- und zeitgerecht zu erarbeiten. Hierfür bringen rund 26.000 Experten ihr Fachwissen in die Normungsarbeit ein. Auf Grund eines Vertrages mit der Bundesregierung ist das DIN als die nationale Normungsorganisation und als Vertreter deutscher Interessen in den europäischen und internationalen Normungsorganisationen anerkannt. Heute ist die Normungsarbeit des DIN zu fast 90 Prozent international ausgerichtet.